gwrm medlounge „Aktuelle rechtliche Entwicklungen bei Zusammenschlüssen von Krankenhäusern – Übernahmen und Joint Ventures“
Die Umsetzung der Klinikreform geht in Hessen bald in die heiße Phase. Bis zum Ende des Jahres will die Landesregierung die Zuweisung der Leistungsgruppen vornehmen. Schon jetzt zeichnet sich ab: Die hessische Krankenhauslandschaft wird sich deutlich verändern. Vor diesem Hintergrund könnten Überlegungen, mit anderen Kliniken zu kooperieren oder gar zu fusionieren, für Klinikbetreiber an Attraktivität gewinnen. Die gesundheitswirtschaft rhein-main hat deshalb am 18. Juni 2026 eine medlounge dem Thema „Aktuelle rechtliche Entwicklungen bei Zusammenschlüssen von Krankenhäusern – Übernahmen und Joint Ventures“ gewidmet. Die Veranstaltung fand in den Räumen von GÖRG Partnerschaft von Rechtsanwälten im Frankfurter Westend statt.
Nach der Begrüßung durch den gwrm-Vorsitzenden Stefan Grüttner gab Dr. Markus Söhnchen, Partner bei GÖRG und gwrm-Vorstandsmitglied, einen Überblick über die aktuellen Krankenhausgesetze – das Krankenhausverbesserungsgesetz (KHVVG) sowie das Krankenhausreformanpassungsgesetz (KHAG).
Dr. Lena Güldenstein, Partner bei GÖRG, zeigte anschließend auf, welche Spielräume die beiden Gesetze Krankenhausbetreibern eröffnen, die neue Kooperationsformen erwägen.
Im dritten Impulsvortrag des Abends skizzierte Dr. Matthias Menke, Partner bei GÖRG und Experte für Gesellschaftsrecht und Unternehmenstransaktionen, die unterschiedlichen Formen der Zusammenarbeit, die Krankenhausbetreibern zur Verfügung stehen – auch im Hinblick auf die Herausforderungen in der Krankenhausfinanzierung.
In der daran anschließenden Diskussion, die Prof. Lilia Waehlert (Charlotte Fresenius Hochschule) moderierte, wurden verschiedene Aspekte der Vorträge weiter vertieft. Der Abend klang mit einem anschließenden Get-Together aus.
Impressionen der medlounge vom 18.06.2026:
copyright: Jochen Kratschmer, Photo-Design
















































